In der Ruhe liegt die Kraft

Wir sind…immer noch nicht in Slowenien!😂

Wir sind auf einem Hundecamping am Ossiacher See. Hier laufen sehr viele Hunde rum und sie stehen im Mittelpunkt. Sie haben einen eigenen Strand und nach einem Tag kennt jeder jeden. Am besten gefallen uns Sissi und Franzl, zwei Möpse, die mit dem StandupPaddle auf dem glasklaren, smaragdgrünen See rumgeschoben werden.

Chica testet hier gerade eine Schwimmweste, die wir zu erwerben gedenken. Sie hat ja immer so Probleme, im Wasser das Gleichgewicht zu halten und rotiert dann wie ein Hühnchen am Spieß, wegen ihrer Figur sieht’s dann doch eher nach Salami aus. Ob sie sich jetzt über eine Schwimmweste freut, ist ein anderes Thema.

Viel mehr Spannendes gibt es momentan nicht zu berichten. Es ist sehr entspannend, nur an die nächste Mahlzeit denken zu müssen. Emil wurde von einer Biene gestochen und humpelt. Heute fahren wir weiter, endlich nach Slowenien in den Triglav Nationalpark.

Schreibt uns doch mal, was macht ihr so zuhause oder im Urlaub?

Irgendwo im Südtirol

Wir waren spazieren! Und wie! Wieviele Touristen fahren täglich mit der Gondel nach Oberbozen um in den Bergen zu wandern? Keine Ahnung..auf jeden Fall, viele!

Und wieviele verlaufen sich und latschen die ganze Talab”fahrt”runter? Auf jeden Fall minimum 2. Mit Schnee und Ski ja ganz super, aber zu Fuß, in Birkenstock und Hundewagen…? Suboptimal…

Jetzt liegen wir mit monströsem Muskeltiger, weil -Kater nicht mehr reicht für diesen Schmerz, flach.

Hier, am Mittag, war die Laune noch gut:

Irgendwo da unten, mit einem Höhenunterschied von 3km, liegt unser Romanesco im Schatten der Reben.

Die Beine wurden immer schwerer, die Wanderer immer schweigsamer..Bozen, deine Wegbeschilderungen sind das Letzte!

Hier, ein Rückblick: gut gelaunt beim Picknick im 🌳.

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Das sind”Erdpyramiden”. So Erdklumpen halt. Sehr schön!

Auf jeden Fall sind wir uns treu geblieben, denn wir wollten”nur bergab” wandern.

Das haben wir definitiv geschafft!

Jetzt erholen wir uns auf einem sehr sympathischen Camping in der. Prost!

“Des ischt e Tiroler Trichs”:

La dolce vita

Nach Nieselregen, Platzregen, Flutregen, Wintertemperaturen und Nebel befinden wir uns jetzt wieder im Hochsommer und zwar im wunderschönen Bozen, Bolzano auf Italienisch.

Wir mussten zum ersten Mal feststellen, dass unsere Spontanität uns Probleme bereiten kann. Jaja, Überraschung, wir sind nicht die einzigen Touristen im Südtirol! Nach 3 ausgebuchten Campingplätzen, checkten wir etwas wiederwillig in einem kleinen Hotel ein. Jetzt steht Romanesco ganz alleine auf dem Parkplatz😣 und wir liegen am Pool! Es gibt Schlimmeres!

Nachher gehen wir Pizza essen 🍕

Ciao, bis bald!

Land unter in Innsbruck

Das Wetter hatte plötzlich umgeschwungen, als wollte der Sommer eine Pause machen. Hier die Aussicht auf Liechtenstein im Nebel:

Wir machten uns auf den Weg nach Slowenien, das ja unser eigentliches Startland sein sollte. Nun, was soll man sagen, der alte Herr, und damit ist nur der Bulli gemeint;), knackt selten die 70kmh-Marke. So tingeln wir hier gemächlich durch 4 Länder. Ein Zwischenstopp in Innsbruck bot sich an. Leider sahen wir von der Stadt nur einen winzigen Campingplatz und einen Inder von innen. Also, ein indisches Restaurant, wohl verstanden! Aber ein ausgezeichnetes! Das Himal Nepal, falls es euch mal nach Innsbruck verschlägt..

Schade, liebes Innsbruck..wir kommen noch mal wieder..aber Sightseeing im Platzregen in Stoffschuhen macht keinen Spaß. Emil hatte noch nicht mal eine Jacke dabei!😱⛈ deshalb trägt er hier eine Haute-Couture-Kreation von Dirtbag by Kimonodesigns.©

Heute hier, morgen dort

In Konstanz hatten wir 3 wunderschöne Sommertage. Wir schlenderten durch die Altstadt und schwammen im Bodensee. Am Donnerstagabend gingen wir zum Hafenfest in Staad, neben unserem Camping. Hier ist die Welt noch in Ordnung! Ein Liveorchester spielte und wir kosteten den lokalen Weisswein.

Romantische Hafenkulisse:

Auf Meersburg waren wir auch noch:Am Freitag sind wir weiter gezogen. Wir wollten unbedingt nach Liechtenstein! Gesagt, getan. Das Land ist so klein, dass man beim Fahren fast schon wieder draussen ist, wenn man nicht aufpasst. Vaduz, die Hauptstadt, ist winzig und besteht aus einer Fußgängerzone und ein paar Gässchen. Sie liegt im Tal, umgeben von Bergen. Ansonsten ist nicht viel darüber zu berichten. Es ist…nett. Die Preise sind wie in der Schweiz, also sehr hoch. Nun suchten wir nach einem Plätzchen für die Nacht und dank der äußerst praktischen App”Park4night”fanden wir dieses wunderschöne, einsam gelegene Nachtlager:

Die Anfahrt hat unserem Bulli ganz schön den Schweiss in die Windschutzscheibe getrieben, der Ärmste keuchte sich im 1. Gang die Serpentinenstraße hoch.

Nun konnte er sich ausruhen und erhielt die ganze Nacht über eine anständige Abkühlung in Form von Gewitter und Dauerregen. Wir standen dort ganz alleine, ein bisschen umheimlich war es schon…

Morgens um 8h waren wir dann umringt von Jägern und Joggern, die uns leicht erstaunt gegrüßt haben. Die Liechtensteiner sind so wenige, dass jeder jeden grüßt.

Wusstest ihr, dass der Fürst von Liechtenstein ein eigenes Weinanbaugebiet hat? Der Wein ist sehr teuer, aber nicht schlecht.

Bier haben sie übrigens auch in Eigenmarke.

Wir sind unterwegs!

Wir sind einen Tag früher als geplant gestartet. Die erste Etappe war Pölich, hinter Trier😂

Hier verbrachten wir unsere erste Nacht im Bulli. Es war sehr gemütlich, mit Sicht auf die Mosel.

Ein anderes luxemburgisches Pärchen nahm uns mit auf eine kurze, aber rasante Bootsfahrt.

Danach fuhren wir weiter und verbrachten die Nacht auf einer wunderschönen Raststätte, im Hegau.

Jetzt sind wir in Konstanz am

Bodensee. Wetter: sonnig und warm. Bier: prickelnd und kalt!

Grüße,

Kim und Emil

Unser Bus

Das ist unser Romanesco, ein VW T3, Baujahr 1987. Am Anfang war er blau, jetzt sieht er so aus. (weitere Fotos folgen Ende der Woche, es steht noch ein Fotoshooting an:)

Er heisst Romanesco, benannt nach dem wunderhübschen, grünen Kohl. Ich hatte gerade so einen gekauft und trug ihn im Arm, um ihm zu sagen, wie schön ich ihn finde, und dann sang Emil ein selbst erfundenes Romanesco-Lied. Wir tanzten iun der Küche und beschlossen, den Bus auf diesen melodisch klingenden Namen zu taufen, mit einer Flasche Alice Hartmann! (das ist ein sehr guter luxemburgischer Crémant). Der Bus bekam 3 Tropfen ab, wir den Rest…)